Palais Grävenitz

Seit kurzer Zeit liegt das Programm der Ludwigsburger Schlossfestspiele aus. Grund genug, das geschichtsträchtige Palais Grävenitz einmal unter die Lupe zu nehmen. Dort liegt nämlich unter anderem die Geschäftsstelle der Schlossfestspiele.

Die Schlossfestspiele und das Palais Grävenitz
Vom 29. April bis zum 23 Juli 2016 bieten die Ludwigsburger Schlossfestspiele mit ihrem vielseitigen Programm einen besonderen Kulturgenuss. Die diesjährigen Veranstaltungen widmen sich dem Thema „Passagen – Erzähungen“ auf unterschiedliche Art und Weise. Die Geschäftsstelle der Schlossfestspiele liegt im charmanten Palais Grävenitz, das der württembergische Herzog im Jahre 1728 für seine langjährige Mätresse Wilhelmine von Grävenitz erbaut hat.

Wilhelmine von Grävenitz
Wilhelmine von Grävenitz war die große Liebe des württembergischen Herzogen Eberhard Ludwig. Er verliebte sich sofort unsterblich in sie, obwohl er bereits mit Herzogin Johanna Elisabetha verheiratet war. So führte der Herzog eine Doppelehe mit ihr, was für Aufsehen sorgte. Der Kaiser in Wien schritt ein, aber da Eberhard Ludwig sie weiter am württembergischen Hof haben wollte, verheiratete er Wilhelmine der Form halber mit einem Herrn von Würben. Sie selbst war verhasst vom Volk. Nachdem der Herzog sich gegen Ende seines Lebens mit seiner Ehefrau aussöhnte, wurde Wilhelmine des Landes verwiesen. Bis heute ist sie jedoch unvergessen.

Das Palais Grävenitz heute
Heute ist in dem charmanten Barockpalais unter anderem die Geschäftsstelle der Schlossfestspiele beherbergt. Das wieder eröffnete Lokal des Palais mitsamt dem Biergarten bietet Besuchern außerdem Kaffee, Kuchen, Württemberger Weine und Bier vom Fass. Geschichtsfans sind im Palais Grävenitz aber ebenso richtig. Das Ludwigsburger Marionetten Theater hat dort auch sein zu Hause. Es zeigt kindgerechte Aufführungen bekannter Märchen und Geschichten, dramatisiert von der Puppenspielerin Nelly Eichhorn.

von Elena Preine | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie

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