Das Theaterstück „Endspiel“ im Forum am Schlosspark

Samuel Becketts Stück gespielt von Ulrich Matthes und Wolfram Koch

Eine quadratische, leicht zum Publikum geneigte Bühne. Mitten darauf: ein Stuhl und sitzend einer im silbernen Glitzeranzug. Man sieht sein Gesicht nicht, ein schwarzes Tuch verdeckt den Kopf. Er schreit und ruft und klagt. Er ist nicht allein. „Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende“ verkündet ein Mann im orangenen Kittel. Aber es ist kein Ende in Sicht. Alles geht weiter, der Alltag wird unerträglich.

Auf dem Stuhl sitzt der blinde und gelähmte Hamm fest, gespielt von Ulrich Matthes. Im Putzfrauenkittel rennt, springt und kriecht Wolfram Koch in der Rolle des Clov über die Bühne. Das erfrischende und lockere Zusammenspiel der beiden, die man aus zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen kennt, macht Samuel Becketts Stück nicht weniger hoffnungslos, aber sehr unterhaltsam.

Sie kommen nicht voneinander los. Clov kündigt mehrmals an, seinen Herren verlassen zu wollen, tut es aber nicht. Sie sind gefangen in Machtspielen und Alltagsabläufen.

Die beiden Schauspieler toben sich in Jan Bosses Inszenierung am Deutschen Theater Berlin so richtig aus. Am 31. März ist das Zweimannstück nun auch einmalig in Ludwigsburg zu sehen. Um 19.20 geht es los mit einer kurzen Einführung in die endlose Welt Becketts.

 

von Maike Müller| Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie

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