Die Heiligen Drei Könige und die Sternsinger

Heute ist es so weit: Gruppen von Kindern und Erwachsenen ziehen durch die Straßen, klingeln an Türen und singen den Bewohnern ihr Lied vor. Verkleidet als Heilige Drei Könige, haben die Sternsinger eine lange Tradition.

Die Ursprünge des Sternsingens liegen vermutlich in den Dreikönigsspielen. Die ersten Belege für das Sternsingen, wie wir es bis heute noch kennen, finden sich im 16. Jahrhundert – schon damals zogen Schüler und Schulchöre durch die Straßen. Heute lassen sie übrigens bei römisch-katholischen Haushalten ihren Segen da. Über die Haustüre schreiben sie mit Kreide: „C + M + B“ – das sind zwar die Initialen der Drei Weisen aus dem Morgenland, das steht aber vor allem für „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).

Aber warum ziehen die Sternsinger eigentlich durch die Straßen? In der Bibel steht, dass die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar von einem Stern zur Geburtsstatt Jesus‘ geleitet wurden. Im Gepäck hatten sie Geschenke für den Sohn Gottes: Weihrauch, Myrrhe und Gold.

Nicht für die Katholiken ist der 6. Januar ein wichtiger Feiertag, auch die evangelische Kirche feiert „Epiphanias“. Das heißt so viel wie „Erscheinung“, da an diesem Tag das Erscheinen Gottes auf der Erde zelebriert wird.

Egal, ob mit oder ohne Gesang, die WilhelmGalerie wünscht Ihnen einen schönen freien Tag!

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
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