Fotoausstellung „Bohèmiens“ im Café Midori

Die Prinzipien der Bohème: Freiheit, Individualismus, die Abkehr von allem Bürgerlichen. Gerade Künstler, Literaten, Maler und Studenten lebten und leben diese intellektuelle Subkultur. Das Café diente den Bohèmiens seit jeher als Treffpunkt, als Ort des Austauschs mit der Öffentlichkeit. Wie passend also, dass nun das Café Midori dieser Subkultur eine Ausstellung widmet.

Die Fotoausstellung „Bohèmiens“ zeigt ab Mitte Februar 2019 unveröffentlichte Bilder aus dem Londoner Viertel Shoreditch, in dem sich die heutige Bohème zu Hause fühlt, und von Rock-Legende Freddie Mercury, der vor 28 Jahren starb.

Freddie Mercury, der Sänger der britischen Band Queen, schrieb 1975 den Song „Bohemian Rhapsody“ und landete damit einen unerwartet großen Hit. Gerade erst wurde ihm und der Band der Film „Bohemian Rhapsody“ gewidmet, der für zahlreiche Oscars nominiert ist. Er selbst lebte ebenfalls alles andere als bürgerlich, tat was er wollte und feierte sein exzentrisches Künstlerleben.

Im Café Midori werden bisher unveröffentlichte Konzertmotive von Mercury und Queen gezeigt. Diese historischen Aufnahmen treffen auf die Bilder aus dem heutigen Shoreditch. Dort ist alles bunt – in Shoreditch rahmen Wandgemälde die Straßen, Veggie Food wird angeboten, Urban Gardening betrieben. Was unterscheidet die Bohèmiens damals von denen heute?

Eine schwierige Frage, die sich besonders gut bei einem Heißgetränk zwischen all den tollen Fotografien im Café Midori überdenken lässt.


Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie