In der Weihnachtsbäckerei

Lebkuchen, Zimtsterne, Spitzbuben, Vanillekipferl: Wer liebt es nicht, sie in der Weihnachtszeit selbst zu backen? Das ganze Haus riecht dann nach Weihnachten und die süßen Leckereien machen die Adventstage noch gemütlicher. Aber warum backen wir eigentlich Plätzchen zu Weihnachten?

Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass das Wort „Plätzchen“ tatsächlich die Verkleinerungsform von „Platz“ ist. Warum denn Platz? Tatsächlich kommt das aus dem französischen Sprachgebrauch, in dem „place“ einen flach geformten Kuchen bezeichnete.

Nun, da das geklärt ist, können wir uns wieder dem Rezept für eine beliebte Tradition zuwenden. Bereits in der vorchristlichen Zeit war das rituelle Backen zu Festzeiten Gang und Gäbe – das beweisen frühe bildliche Darstellungen. Das Weihnachtsgebäck wurde vermutlich in mittelalterlichen Klöstern erstmals gebacken, damals wurden wahrscheinlich noch etwas „gröbere“ Backwaren wie Stollen und Lebkuchen in den Ofen geschoben.

Das Plätzchenbacken, wie es heute auch viele daheim machen, hat sich in dieser Form im 18. Jahrhundert entwickelt – parallel zum vermehrten Konsum von Kaffee und Tee. Die feinen Backwaren waren damals edlen Damen bei ihren Teekränzchen vorbehalten. Ein Glück ist das nicht mehr so!

Also ran an den Ofen und los. Die Zutaten für euren Teig findet ihr bei REWE und natürlich auch noch allerlei andere Leckereien. Außerdem hat REWE auf der Website einige Plätzchen-Rezepte gesammelt: https://www.rewe.de/rezeptsammlung/weihnachten/. Wer lieber leckeres Süßgebäck kaufen möchte, wird in der WilhelmGalerie bei Trölsch fündig.

Wir wünschen euch frohes Backen und Naschen!

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie