25 Jahre Kunstzentrum Karlskaserne

Vor 117 Jahren wurde die Karlskaserne errichtet. Seitdem hatte sie die verschiedensten Funktionen, beherbergte deutsche und amerikanische Soldaten, Pferde, Flüchtlinge und heute: Künstler. In diesem Jahr feiert die Karlskaserne als Kunstzentrum das 25. Jubiläum.

Gebaut wurde die alte Kaserne aus grobem Backstein nach dem Ende des deutsch-französischen Kriegs, als Ludwigsburg zur zweitgrößten Garnisonsstadt Deutschlands nach Potsdam wurde. Anfangs war sie als „Artilleriekaserne I“ bekannt, erhielt dann aber 1922 ihren heutigen Namen. Benannt ist sie nach König Karl von Württemberg.

In dieser Zeit wurde übrigens auch die „Ulanenkaserne“ errichtet, in der heute die WilhelmGalerie ihre Heimat findet. Nach vielen Kriegs- und Soldatenjahren erhielten viele Kasernen so eine neue Funktion. Die Karlskaserne wurde von der Stadt renoviert und 1995, nun ausgestattet mit Heizung, Elektro- und Sanitäranlangen, neu eröffnet.

Die Kunstschule Labyrinth sowie die Tanz- und Theaterwerkstatt fanden nun eine Heimat und die Räumlichkeiten, die sie brauchten: Theaterraum, Ballettsaal und Werkstätten. Ende September 2001 war dann auch das ehemalige Mannschaftsgebäude der Karlskaserne renoviert und bot noch mehr Platz für die Kultur.

Heute ist die Karlskaserne als Kunstzentrum für die Ludwigsburger nicht mehr wegzudenken: Ausstellungen, Aufführungen und das große Open-Air-Kino begeistern die Menschen der Region. Die Geburtstagsfeierlichkeiten müssen in diesem Jahr leider ausfallen. Nichtsdestotrotz: Herzlichen Glückwunsch, Karlskaserne, bis bald und ein großes „weiter so“ an all die Kunstschaffenden!

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie