Silvester-ABC Teil 1: Von Aberglaube bis letzte Sekunden

A wie Aberglaube: Der Eintritt in das neue Jahr ist mit vielen Bräuchen verbunden. Manche Leute erhoffen sich Reichtum durch eine Karpfenschuppe im Geldbeutel, andere versuchen auf diverse Arten ihre Zukunft herauszufinden.

B wie Bleigießen: Was wird das neue Jahr also bringen? Das erfährt man immer noch am Besten beim Bleigießen – oder seit einiger Zeit beim Wachsgießen. Das ist deutlich gesünder und macht mindestens genauso viel Spaß. Einfach heißes Wachs in kaltes Wasser geben, die Muster interpretieren und sehen, welche Chancen die Zukunft birgt.

C wie Champagner: Muss zum Jahreswechsel natürlich sein. Anstoßen um 0.00 Uhr ist unumgänglich. Das geht natürlich auch mit antialkoholischen Getränken – aber sprudeln muss es!

D wie „Dinner for one“: Ein Klassiker, der jedes Jahr dazugehört. Man kann den britischen Sketch an Silvester fast den ganzen Tag auf irgendeinem Fernsehsender sehen. Die Briten können sich übrigens erst seit Neustem dafür begeistern – bis vor Kurzem war „Dinner for One“ in Großbritannien gänzlich unbekannt.

E wie Euphorie: Auf diesen spaßigen Abend können wir uns so richtig freuen und zwar schon lange vor dem 31. Dezember, denn kaum ist Weihnachten vorbei, steht so schon das nächste Fest an. Und natürlich darf man auch euphorisch auf 2021 blicken.

F wie Feuerwerk: In diesem Jahr können wir es zwar nicht so knallen lassen, wie sonst – aber sicherlich die Wunderkerzen zünden.

G wie Glücksbringer: Schornsteinfeger, Schweinchen, vierblättrige Kleeblätter – das sind die Symbole von Silvester. Ihnen wird nachgesagt, dass sie Glück brächten und das wollen alle im neuen Jahr.

H wie Handy: Das will um 0.00 Uhr meist gar nicht mehr still sein. Millionen von Nachrichten werden am 1. Januar verschickt, in denen die Glückwünsche für das neue Jahr überbracht werden.

I wie „Ich kann nicht mehr“: Nach der Völlerei über die Weihnachtstage, ist Silvester für viele der letzte Tag des Übermuts, weil die Hose langsam schon eng wird. Danach wird oft erst mal ein bisschen weniger geschlemmt.

J wie Jahresende: Da darf man auch mal melancholisch werden und auf 2020 zurückblicken. Ein schwieriges Jahr, das aber doch aus vielen positiven Momenten besteht. Und von einer Sekunde auf die andere ist es dann vorbei.

K wie Kater: Eine Erscheinung, die uns oft am 1. Januar einholt. Aber wer weiß, vielleicht ist er 2021 ja ganz kuschelig.

L wie Letzte Sekunden: Der finale Countdown, die letzten zehn Sekunden des Jahres, wird üblicherweise laut heruntergezählt. Nicht mehr lange, dann rufen wir im Chor: 10,9,8,7,6, …
FORTSETZUNG FOLGT.

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