Spiel-Ideen für daheim Teil 3

Wir haben noch mal drei Ideen für euch gesammelt, was man mit den Dingen, die man sowieso daheim hat, so alles spielen kann. Für Kinder und Erwachsene!

Für Erzähler: Geschichten malen

Das braucht ihr: Papier, Stifte und Fantasie

Das ist der Hintergrund: Bei dieser Aktivität ist Kreativität gefragt! Sowohl vom Zeichnenden als auch von den Geschichtenerzählern.

So geht’s: Zunächst wird der Zeichner gewählt, der sich mit Papier und Stiften bereithält. Die restlichen Spieler sind Erzähler – das können beliebig viele sein. Der Startspieler wird einstimmig bestimmt und beginnt mit „Es war einmal…“ und dem ersten Satz der Geschichte. Der Zeichner muss das Gesagte auf dem Papier grafisch umsetzen, natürlich möglichst ansehnlich. Und so erzählen die Erzähler reihum immer mit einem Satz die Geschichte weiter und der Zeichner malt immer weiter, so lange bis jemand die Geschichte für beendet hält und den Satz „… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“ ausspricht. Gewinner gibt es nicht, nur ein wunderschönes Gemälde für die Wand! Eine Variante wäre noch, die Geschichte auch aufzuschreiben und das Gemälde später einem Unbeteiligten zu zeigen, der die Geschichte anhand des Gemalten nacherzählen muss. Mal sehen, was da dabei raus kommt…

Für Musiker: Taub singen

Das braucht ihr: Kopfhörer, ein Gerät zum Musik abspielen, Musik

Das ist der Hintergrund: Sicherlich wisst ihr schon, wie die Mitglieder eurer Familie unter der Dusche klingen – aber habt ihr sie schon mal singen gehört, wenn sie sich selbst nicht richtig hören? Das kann wirklich verrückt werden und stellte schon in zahlreichen Game-Shows der Welt die Kandidaten vor eine große Herausforderung.

So geht’s: Immer reihum ist einer der Sänger. Dieser jemand bekommt Kopfhörer aufgesetzt und muss ein Lied vorsingen, das nur er lautstark durch die Kopfhörer hören kann. Ebenfalls immer reihum ist ein anderer der DJ – er sucht die Musik aus, die der andere zum Besten geben muss. Am besten sucht er also etwas aus, das schwierig ist, z.B. weil der Sänger das Lied nicht kennt oder es ganz schwer zu singen ist. Die anderen müssen raten. Wer als erstes das Lied errät bekommt einen Punkt (und der Sänger bekommt auch einen). Errät es keiner, geht der Punkt an den DJ. Und dann wird einmal rotiert. Gewonnen hat, wer nach zehn Runden die meisten Punkte hat. Ihr könnt aber natürlich so viele Runden spielen, wie ihr wollt. Viel Vergnügen!

Für Tüftler: Spiele selbst ausdenken

Das braucht ihr: Alles, was ihr finden und für euer Spiel brauchen könnt

Das ist der Hintergrund: Warum immer nach den Regeln anderer spielen? Warum nicht einfach ein eigenes Spiel erfinden? Das dachten sich die Spiele-Tüftler, deren Spiele jetzt im Regal liegen auch einmal.

So geht’s: Für dieses „Spiel“ braucht ihr vor allem euren Kopf. Denkt euch etwas aus, überlegt, wie ihr vorhandene Spiele erweitern könnt – zum Beispiel ein Kartenspiel – oder stampft etwas ganz Neues aus dem Boden mit Materialien, die ihr finden könnt oder selbst gezeichneten Spielbrettern. Dafür könnt ihr euch viel Zeit lassen und es bedarf natürlich einiger Testspiele, bevor das Werk vollendet ist. Also keine Hektik und rein ins Vergnügen! Nur so entstehen neue Spiele und werden „Spiele des Jahres“ gefunden. Wer weiß, vielleicht ist eures das nächste…

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie