Spiel-Ideen für daheim

Wir haben vier Ideen für Sie gesammelt, was man mit den Dingen, die man sowieso daheim hat, so alles spielen kann. Für Kinder und Erwachsene!

Für die Schlauen: Das Lexikon-Spiel
Das brauchen Sie: Ein Lexikon (oder ein Online-Lexikon), Stifte, Papier

Das ist der Hintergrund: Dieses Spiel hat schon vor Generationen die Leute erheitert. Es ist gleichzeitig sehr spaßig, kreativ und man kann dabei etwas lernen.

So geht’s: Ein „Rundenleiter“, der selbst nicht an dieser Runde teilnimmt, schlägt das Lexikon auf (einfach eine zufällige Seite). Auf dieser Seite sucht er/sie sich ein Wort aus, das möglichst unbekannt und kompliziert klingt. Der Rundenleiter schreibt die echte Lexikondefinition auf seinen Zettel, die anderen Mitspieler müssen jetzt einen „Lexikoneintrag“ über diesen Begriff schreiben, ohne ihn zu kennen. Dabei gilt es sprachlich möglichst glaubhaft zu sein. Denn wenn alle fertig sind, liest der Rundenleiter alle Zettel vor – und das Original aus dem Lexikon. Dann äußert jeder Spieler seinen Tipp, welcher der echte Eintrag ist. Und so spielt man so viele Runden, wie man möchte. Der mit den meisten Punkten gewinnt.

Die die Sportlichen: Der Boden ist Lava
Das brauchen Sie: Ihre Möbel und Klebeband

Das ist der Hintergrund: In den sozialen Medien gibt es gerade einen Trend: Das Spiel „Der Boden ist Lava“ wird neu entdeckt. Was das heißt? Dass man den Boden keinesfalls berühren darf. Man muss sich also auf Teppichen, Tischen und Stühlen bewegen. So manch einer baut selbst auf kleinstem Raum aus Möbeln einen Parcours – und bleibt so sportlich fit.

So geht’s: Für Ihren persönlichen Parcours können sie also kreativ werden. Rücken Sie die Möbel so in den Raum, wie Sie Ihren Parcours gestalten möchten. Sie können über Stühle klettern, unter Tischen hindurchkriechen oder sogar auf Gymnastikbällen krabbeln. Gerade für Kinder kann so ein spaßiger Parcours entstehen. Mit einem schwachen Klebeband können Sie dann die Strecke auf dem Boden anzeichnen. Aber Vorsicht: Machen Sie den Parcours nicht zu schwer um Unfälle zu vermeiden.

Für die Kreativen: Montagsmaler
Das brauchen Sie: Papier und Stifte

Das ist der Hintergrund: Dieses Spiel kennen wohl alle. Aber anstatt vorgefertigte Begriff-Karten zu nehmen, macht es besonders viel Spaß, sich eigene auszudenken. Vielleicht ein paar Familien-Insider oder die lustige Brille von Onkel Herbert?

So geht’s: Der Spaß beginnt schon beim Ausdenken. Jeder schreibt fünf (oder mehr) Begriffe auf fünf verschiedene Zettel und legt sie verdeckt auf den Tisch. Dann werden sie alle durchgemischt. Und dann geht es los wie beim normalen „Montagsmaler“: Sie bilden zwei möglichst gleich große Teams. Jede Runde muss ein anderer zeichnen, was auf dem Begriffszettel steht. In 1,2 oder 3 Minuten (das können Sie selbst entscheiden) müssen die anderen im Team erraten, was da grade gemalt wird. Ist ein Begriff schon vor Ablauf der Zeit erraten, darf der nächste gezeichnet werden. Und so geht das reihum, immer mit einem anderen Maler.

Für die Präzisen: Bowling im Wohnzimmer
Das brauchen Sie: Ein paar Plastikflaschen, Klebeband und einen Tischtennisball

Das ist der Hintergrund: Wussten Sie, dass Sie sich die Bowlingbahn ganz einfach nach Hause holen können? Und das Beste daran: Sie müssen sich nicht mal Schuhe ausleihen.

So geht’s: Die leeren Plastikflaschen sind die Kegel. Wie viele sie haben möchten, bleibt Ihnen überlassen. Auch hier wird bereits die Vorbereitung zum großen Spaß. Sie können die Kegel nämlich mit Ihren Kindern gemeinsam verzieren, bemalen und der Kreativität freien Lauf lassen. Danach müssen Sie vielleicht ein wenig Möbelrücken. Versuchen Sie, möglichst viel Platz zu schaffen, damit der Abstand zwischen aufgestellten Kegeln und der „Abwurflinie“ groß genug ist. Die Linie können sie mit Klebeband markieren. Und dann wird gebowlt! Vorsicht: Den Ball nur rollen, nicht werfen. Sonst landet er am Ende noch im Fernseher.

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie