Kultur in Ludwigsburg: Das Strafvollzugsmuseum

Museen, Veranstaltungsorte, Festivals: Jede Woche stellen wir euch hier am Montag eine der bedeutenden Kulturinstitutionen in Ludwigsburg vor, die unsere Barockstadt prägen. Heute: Das Strafvollzugsmuseum.

Das gibt es zu sehen
Die Dauerausstellung führt euch durch rund 200 Jahre Geschichte der Freiheitsstrafe, gibt aber auch Einblicke in den Strafvollzug heute. Die umfangreiche Sammlung beinhaltet Stücke, die in der Vergangenheit Anwendung fanden – unter anderem eine echte Guillotine und historische Sportgeräte für die Gefangenen – und wurde immer wieder durch neue Objekte erweitert.

Entstehung des Museums
Im April 1986 gründete sich der Förderverein Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg e.V., der Träger des Museums ist. Mit ehrenamtlichem Einsatz bauten die Mitglieder die Ausstellung auf. Spannend ist, dass auch Häftlinge der ehemaligen Vollzugsanstalt bei der Sanierung mithalfen. 1988 eröffnete das Museum in Ludwigsburg dann als erstes seiner Art.

Das Besondere
Das Museum ist im ehemaligen Festungsbau der Gefängnisanlage angesiedelt und arbeitet praktisch vor Ort die Vergangenheit auf, auch die Ludwigsburgs, und blickt auch in die Gegenwart. So könnt ihr euch ein umfassendes Bild davon machen, was Strafvollzug war und ist. Das Gefängnis entstand bereits im Jahr 1736 und wurde danach immer wieder erweitert, verändert und schließlich zum Museum umfunktioniert.

Mehr Informationen zum Strafvollzugsmuseum und dessen Öffnungszeiten findet ihr hier: https://strafvollzugsmuseum.de.

Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
Bild Lily LaVie Photo | Public Relations | WilhelmGalerie