Venezianische Messe: Warum feiert Ludwigsburg wie Venedig?
Wenn in Ludwigsburg plötzlich überall bunte Masken, prachtvolle Kostüme und geheimnisvolle Gestalten auftauchen, ist wieder Venezianische Messe. In diesem Jahr findet sie vom 4. – 6. September statt. Die Geschichte dahinter beginnt schon im 18. Jahrhundert: Herzog Carl Eugen von Württemberg lernte auf einer Reise nach Venedig den berühmten Karneval kennen und war so begeistert, dass er das venezianische Flair kurzerhand nach Ludwigsburg brachte. 1768 wurde hier erstmals die „St.-Markus-Messe“ gefeiert – mit Musik, Masken, Unterhaltung und einem bunten Jahrmarkt.
Nach Carl Eugens Tod 1793 verschwand die Venezianische Messe allerdings für lange Zeit aus dem Ludwigsburger Stadtbild. Erst Anfang der 1990er-Jahre kam die Idee auf, die alte Tradition wieder zum Leben zu erwecken, und 1993 fand schließlich die erste moderne Venezianische Messe statt. Seitdem verwandelt sich der Ludwigsburger Marktplatz regelmäßig in eine kleine Welt voller venezianischer Masken, Kostüme und Künstler.
Heute gehört die Venezianische Messe zu den besonderen Veranstaltungen in Ludwigsburg und findet alle zwei Jahre statt. Ihr könnt durch die farbenfrohe Kulisse schlendern, außergewöhnliche Kostüme bestaunen und Straßenkünstlern, Musikerinnen und Tänzern zuschauen. So trifft bei der Messe Geschichte auf moderne Unterhaltung und für ein Wochenende fühlt sich Ludwigsburg ein bisschen wie Venedig an.
Heute ist die Venezianische Messe ein Fest für die ganze Familie – und es gibt viel zu entdecken. Das gesamte Programm findet ihr hier.
Artikel erschienen am 31.08.2026
Maike Müller | Public Relations | WilhelmGalerie
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